STADT und LAND
Wo aber kann dann diese Kanzlei ihren Platz finden, wenn man nicht nur nach den subjektiven individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen fragt, sondern auch nach den objektiven Chancen aus einer Standortanalyse?
Muss es wirklich der erste Wiener Gemeindebezirk sein, wo die Mieten so teuer, und andererseits die Parkplätze so rar sind, wie nirgends sonst, nur damit man mit einer „guten Adresse“ reüssieren kann – und deshalb dann in den Zinshäusern der Inneren Stadt so viele Rechtsanwälte konkurrieren, dass sie doch eher Angst haben müssten, ihre Klienten dadurch zu verlieren, dass sie irrtümlich die falsche Eingangstür verwenden?
Der sogenannte „Landtarif“ des Notariatstarifgesetzes, der, einer alten Tradition folgend, noch immer andere Kosten vorsieht, die der Notar „auf dem Land“ verrechnen darf, als „in der Stadt“, hat die besten ihrer Zunft nicht davon abgehalten, aufs Land zu gehen und dort vielfach mehr Geld zu verdienen, als ihre Kollegen in den Städten.
Und wenn man dann wieder auf die gerade für den freien Beruf so bedeutsame work-life-balance schaut, kann es doch Sinn machen, sich nach der Anstrengung anspruchsvoller Arbeit nicht auch noch in überhitzten Häuserschluchten und überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel quälen zu müssen – und statt dessen die Vorteile eines unmittelbar angrenzenden, bezeichnender Weise so genannten „Naherholungsgebiets“ zu genießen.
Genau das bietet unser Standort in Perchtoldsdorf, das keine Stadt sein will, obwohl es von der Einwohnerzahl her könnte: Gewissermaßen direkt vor der Haustür beginnt mit der Perchtoldsdorfer Heide der Wienerwald mit den Heurigen einer der berühmtesten Weingegenden der Welt und einem Kulturangebot der Perchtoldsdorfer Burg, das sich (selbst im Vergleich mit der nahen Kunstmetropole Wien) durchaus sehen lassen kann.
Und andererseits ebenso fußläufig in wenigen Minuten erreichbar ist – dann schon auf Wiener Stadtgebiet – die Endstation des „Sechzigers“, jener Straßenbahn der Wiener Verkehrsbetriebe, die Sie und Ihre Mitarbeiter und Kunden unmittelbar zur U-Bahnlinie 4 und ins Zentrum der Hauptstadt mit der höchsten Lebensqualität (oder ins Rapid-Stadion) bringt.
Das ist ja der große Standortvorteil des etwas abschätzig so genannten „Speckgürtels“ Wiens: An der Grenze zwischen Stadt und Land, die Vorteile von beidem miteinander verbindend, bietet er den unmittelbaren Zugang zur Natur und ihren Freizeitmöglichkeiten in gleichem Ausmaß, wie den zur Metropole und ihren vielfältigen kulturellen Möglichkeiten.