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KANZLEI und HAUS

Waren es nicht gerade die letzten Seuchenjahre, die vor dem Hintergrund des schon seit Jahrzehnten nicht in den Griff zu bekommenden Klimawandels das allgemeine Bedürfnis des Menschen nach objektiver und richtiger Information besonders deutlich erkennbar haben werden lassen?

Und waren es nicht die Pandemie und das dadurch erst in vollem Umfang hervorgetretene Problem der wohl selbst verschuldeten Erderwärmung als Existenzfrage der Menschheit, die den Ruf nach Expertise und den Experten, die über sie verfügen, besonders laut werden haben lassen?

Neben der Wissenschaft waren es jedenfalls immer auch die FreiberuflerInnen, die mit ihrer intensiven Spezialausbildung, ihren langen Praxiszeiten und schwierigen Prüfungen gerade in der Realität diesen Anforderungen am besten entsprechen konnten:

Sind die Menschen nicht immer schon zur Frau und zum Herrn Doktor oder Diplomingenieur in die Ordination oder Kanzlei gegangen, wenn sie verlässliche Auskünfte für sich gebraucht haben – auf welche Frage auch immer sie sich bezogen haben mögen?

Denn auch der Landvermesser als Techniker hatte früher seine „Geometerkanzlei“, und selbst der Architektur und der Statik ist der Begriff der „Kanzlei“ – neben der „Firma“ oder dem „Büro“ – noch immer nicht ganz fremd.

Jedes Mitglied der Rechtsanwaltskammern in Österreich etwa muss auch heute noch (in Zeiten, wo es andernorts schon „virtual lawyers“ gibt, die – vielleicht im home-office – für ihre Mandanten nur mehr mittels E-Mail über Laptop und Anruf am Mobiltelefon erreichbar sind) eine analoge „Kanzleiadresse“ haben: Diese so genannte „Residenzpflicht“ hat ja ihre Wurzel darin, dass echtes Vertrauen als Basis jeder wichtigen Kooperation ohne persönliche Erreichbarkeit und die jederzeitige Möglichkeit unmittelbaren Kontakts gar nicht möglich ist!

Was aber, wenn man dieses Vertrauen, hergestellt vor allem durch persönliche Kommunikation, als Freiberufler nicht nur bei seinem Auftraggeber suchen würde, sondern auch bei den anderen, so verschiedenen und verstreuten Mitgliedern der großen Gruppe des „freien Berufs“? Was, wenn man ein Haus zur Verfügung hätte, in dem man deren unterschiedliche Repräsentanten zusammenführen könnte: die Juristen mit den WirtschaftsspezialistInnen und mit den verschiedensten Technikern der Kammer der Ziviltechnikerinnen, Architekten und Zivilingenieurinnen?

Der Kern unserer Idee ist ein Haus der Kanzleien, in dem dies geschieht nicht nur aus wirtschaftlichen Erwägungen der Beteiligten – sondern vor allem zum Wohl ihrer gemeinsamen Kunden durch die Vorteile eines one-stop-shopping freiberuflicher Expertise im besten Sinne des Wortes.

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